Medikamentenmissbrauch

Aufklärungsoffensive gegen "Medikamentenmissbrauch"

Der Trend zu Medikamenten zu greifen, um Herausforderungen besser lösen zu können, tangiert viele Bereiche in unserer Gesellschaft. Dazu zählt nicht nur die körperliche Leistungssteigerung für einen sportlichen Wettkampf, sondern auch die Steigerung der Gehirnleistung in Beruf und Schule, aber beispielsweise auch das Aufputschen bei langen Autofahrten. Dieser weit verbreitete falsche Gebrauch und Missbrauch von Medikamenten bringt Gefahren für unsere Volksgesundheit und Volkswirtschaft mit sich.

Der DOSB ist sich seiner gesellschaftlichen Verantwortung in Bezug auf Medikamentenmissbrauch als eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung bewusst. In einer langjährigen und breit angelegten Aufklärungsoffensive zum Medikamentenmissbrauch im Breiten- und Freizeitsport wird die Öffentlichkeit bereits seit Jahren über diese Fehlentwicklung jenseits des Hochleistungssports aufgeklärt und sensibilisiert. Siehe "Weitere Tipps und Infos zum Thema".

DOSB-Aktivitäten

DOSB-Expertise "Zum Medikamentenmissbrauch im Breiten- und Freizeitsport. Entstehung - Entwicklung - Prävention"

Der DOSB hat erstmals eine Expertise vorgelegt, die das Thema Medikamentenmissbrauch im Breiten- und Freizeitsport beleuchtet. Hier finden Sie weitere Informationen dazu. 

Ende 2014 wurde die 2. überarbeitete Auflage der DOSB-Expertise "Zum Medikamentenmissbrauch im Breiten- und Freizeitsport. Entstehung - Entwicklung - Prävention" veröffentlicht. Diese Broschüre kann - solange der Vorrat reicht - unter klaeber@remove-this.dosb.de kostenfrei beim DOSB bestellt werden.

Der DOSB ist zuversichtlich, mit seinen Aktivitäten neben seinen Bemühungen im Kampf gegen Doping im Hochleistungssport weitere wesentliche Schritte für einen sauberen Sport unternommen zu haben.

 

 

Fortbildungs-Modul "Medikamentenmissbrauch im Breiten- und Freizeitsport"

Der DOSB hat eigens zum Thema Medikamentenmissbrauch im Breiten- und Freizeitsport Lehr- und Lernmaterialien für Übungsleiter/innen, Trainer/innen und Jugendleiter/innen entwickelt, um sie für das Thema zu senisibilisieren. Hier finden Sie weitere Informationen dazu.

Qualitätssiegel SPORT PRO FITNESS: Zertifizierte Vereine für das Thema Medikamentenmissbrauch sensibilisieren

Expertengespräch "Doping und Medikamentenmissbrauch"

Am 17. September 2012 hatte der DOSB zu einem Expertengespräch eingeladen, dessen Ziel es war, die Themen Doping und Medikamentenmissbrauch aus unterschiedlichen Perspektiven zu analysieren und sich über einen sensibilisierten Umgang mit diesen beiden Begriffen zu verständigen. Denn sie werden oftmals synonym verwendet und in einem Atemzug genannt.

Die Zusammenfassung des Expertengesprächs sowie die Statements der Expertinnen und Experten können Sie hier einsehen.

Zusammenfassung des Expertengesprächs "Doping und Medikamentenmissbrauch"
Deutscher Olympischer Sportbund

"Einnahme verbotener Stoffe im organisierten Sport" - Gutachten
Prof. Dr. Martin Nolte, Professor für Sportrecht am Institut für Sportökonomie und Sportmanagement an der Deutschen Sporthochschule Köln

"Doping und Medikamentenmissbrauch" - Statement
Dr. Anja Scheiff, Pharmazeutin der Nationalen Anti-Doping Agentur

"Doping und Medikamentenmissbrauch" - Statement
Dominic Müser, Leiter der Präventionsabteilung der Nationalen Anti-Doping Agentur

"Doping und Medikamentenmissbrauch" - Statement
Prof. Dr. Gerhard Treutlein, Zentrum für Dopingprävention Heidelberg

"Doping und Medikamentenmissbrauch" -Statement
Dr. Mischa Kläber, Sportwissenschaftler an der TU Darmstadt

"Doping und Medikamentenmissbrauch" - Statement
Henning Schreiber, Sportreferent, AG Anti-Doping der Sportministerkonferenz

"Medikamentenmissbrauch von Sportlerinnen und Sportlern" - Kurzstatement
Prof. Dr. Dr. Winfried Banzer, DOSB-Beiratsmitglied und Sportmediziner/Abteilungsleiter Institut für Sportwissenschaften der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Flyer "Sei Du selbst! Tipps gegen Medikamentenmissbrauch in Alltag und Freizeit".
Foto: DOSB
Flyer "Sei Du selbst! Tipps gegen Medikamentenmissbrauch in Alltag und Freizeit". Foto: DOSB

Gemeinsame Initiative mit ABDA und ADAC

Ein gesamtgesellschaftliches Problem wie das des Medikamentenmissbrauchs kann nur gemeinsam mit Partnern aus unterschiedlichen Bereichen angegangen werden. Deshalb ergriff der DOSB 2011 die Initiative und setzt sich seitdem zusammen mit dem Allgemeinen Deutschen Automobil-Club (ADAC) und der ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände - für die Aufklärung über das Thema ein. Die drei Präsidenten unterzeichneten eine gemeinsame Erklärung zum Medikamentenmissbrauch, in der erste Maßnahmen festgehalten wurden.

DOSB, ADAC und Apothekerverbände haben einen Flyer mit Tipps gegen Medikamentenmissbrauch in Alltag und Freizeit veröffentlicht.

Der Flyer zum Download.

Symposium "Medikamentenmissbrauch in Deutschland: Eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung" am 3. November 2011 in Berlin.

Das von den drei Partnern ausgerichtete Symposium analysierte aktuelle Trends und erörterte geeignete Strategien zur Bekämpfung des Missbrauchs. Darüber hinaus verdeutlichte es die gesellschaftliche Dimension des Themas und stellte aktuelle Entwicklungen dar.

Die Vorträge der namhaften Referentinnen und Referenten können Sie hier einsehen:

"Abhängigkeit von Schlaf- und Beruhigungsmitteln: Herausforderung für Arzt und Apotheker"
Dr. Ernst Pallenbach, ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände

"Medikamentenmissbrauch im Breitensport"
Dr. Mischa Kläber, TU Darmstadt, Institut für Sportwissenschaft

"Ball statt Pille - Kann Bewegung Medikamente ersetzen?"
Prof. Dr. Dr. Winfried Banzer, Abteilung Sportmedizin, J.W. Goethe Universität, Frnakfurt am Main

"Medikamentenmissbrauch in Bildungs- und Arbeitswelt"
PD Dr. Katrin Janhsen, LWL-Universitätsklinik der Ruhr-Universität Bochum

"Das verordnete Risiko: Sicher am Steuer trotz Arznei?"
Prof. Dr. Frank Mußhoff, Institut für Rechtsmedizin, Universitätsklinikum Bonn

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